Strategischer Einkauf – mehr als Warenbeschaffung und Preise drücken

Längst geht es im Einkauf nicht mehr um reine Warenbeschaffung. Strategischer Einkauf fordert das Know-how und Geschick der Einkäufer auf ganzer Linie. Sie bewegen sich in einem sehr umfassenden Tätigkeitsfeld, bei dem in jeder Position gewissenhaft und konsequent gearbeitet werden muss.

Denn: Nur wenn der Einkauf eine logische Strategie verfolgt, kann das Unternehmen optimale Gewinne erzielen.

Die Entwicklung von Einkaufsstrategien und Kompetenz sind daher aus modernen Unternehmen, egal welcher Branche sie angehören und welche Güter sie produzieren, nicht mehr wegzudenken.

Werden die verschiedenen Aspekte des strategischen Einkaufs bedacht, schafft dies gute Voraussetzungen für den Einkäufer-Erfolg.

Hier einige wichtige „Meilensteine” bei der Entwicklung eines Konzepts für den strategischen Einkauf in Ihrem Unternehmen

Strategischer Einkauf – Schritt 1: Strategie entwerfen

Am Anfang steht der Entwurf einer Strategie, die individuelle Prozesse beschreibt und die dann in dem jeweiligen Unternehmen praktiziert werden kann. Ein ganzheitlicher strategischer Einkauf vereint alle Aspekt der Teilprozesse einer Beschaffung und ermöglicht so jederzeit eine effiziente und aktive Steuerung des Einkaufs.

Wichtige Faktoren des Strategieentwurfs sind ein ausführliche Beschaffungsmarktforschung und -beobachtung, die Organisation der diversen Materialkostenentwicklungen, sowie gegebenenfalls die Analyse der Konkurrenten und deren Einkaufsverhalten. Rückschlüsse aus diesen Untersuchungen erlauben einen gezielten, wettbewerbsfähigen und strategischen Einkauf und eine möglichst optimale Positionierung des Unternehmens.

Strategischer Einkauf – Schritt 2: Entwurf ausgestalten

Auf den Entwurf einer Einkaufsstrategie folgt die gezielte Gestaltung dieser. Darin werden Informationen formuliert wie

  • Lieferantenanzahl,
  • mögliche Vergabestrategien
  • sollen Güter aus einer Eigenfertigung, einem Fremdbezug oder einer Doppelquellenbeschaffung stammen. Die Entscheidung wird in den meisten Fällen aus Kostengesichtspunkten getroffen. Mit Lieferanten werden deshalb möglichst günstige Preise und Zahlungsbedingungen ausgehandelt.

Strategischer Einkauf – Schritt 3: Koodination starten

Anhand der so gestalteten Einkaufsstrategie kann die Koordination der verschiedenen Unternehmensteile in die Wege geleitet werden. Damit lässt sich nicht nur die Einkaufsmacht bündeln, sondern auch das Gesamtvolumen, indem Bauteile standardisiert und vereinheitlicht werden.

Strategischer Einkauf – Schritt 4: Empfehlungen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung aussprechen

Grundsätzlich kümmert sich der strategische Einkauf um die Bearbeitung von vorhandenen Ist- und Plandaten. Anhand dieser kann er Empfehlungen für die Effizienz und die Produktivität eines Unternehmens aussprechen.

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