Achtung: Beschaffungsplattform-Plagiat

Das chinesische Plagiatsunwesen ist leider eine „unendliche Geschichte“.

Ein besonders dreistes, aktuelles Beispiel stellt „Rohstoffeinkauf aktuell” l heute vor:Vor kurzem warnte die Mercateo AG vor dem chinesischen Onlineportal „morcato.com“.

Aussehen und Auftritt der Shanghaier Beschaffungsplattform ähnelten stark dem Münchner/Köthener Original.

„In Europa wüssten wir, wie wir in so einem Fall vorzugehen hätten“, erklärte Frank Weigelt, Justitiar bei Mercateo.

In China sei die Lage aber komplizierter.

Zahlreiche Lieferanten und Hersteller, so die Pressemitteilung von Mercateo, entdeckten ihre Produkte, Abbildungen, Beschreibungen und Logos auf der Plagiatsseite, ohne dass Geschäftsbeziehungen zu dem chinesischen Betreiber bestehen.

Also: Trau, schau wem. Was auf den ersten Blick ganz „echt“ aussieht, kann sich auf den zweiten Blick als Plagiat entpuppen.