Auf Eis gelegt: Einheitswährung in der Golfregion

Die für dieses Jahr geplante Währungsunion der 6 Golfstaaten – nach der Eurozone der am weitesten fortgeschrittene Versuch, eine länderübergreifende Währung zu etablieren – wird wohl vorerst nicht zustande kommen. Zwischenzeitlich war sogar eine Währungsbehörde ins Leben gerufen worden, die nicht nur Vorbilder der Europäischen Zentralbank (EZB) übernahm, sondern von ihr auch kräftig unterstützt wurde.Doch dann scherte im Dezember 2006 erst Oman aus den Verhandlungen aus, und im Mai vorigen Jahres nahmen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ihren Hut. Die verbleibenden 4 Staaten trafen sich zwar immer wieder in unregelmäßigen Abständen, herausgekommen war dabei aber kaum mehr als politisches Gezänk.

Außer der Währungsbehörde waren keine weiteren Einrichtungen für eine Währungsunion geschaffen worden, konstatierte die EZB ernüchtert in diesem Frühjahr. Für wenig realistisch hält sie deshalb auch aktuelle Ankündigungen, 2015 würde in der Golfregion endlich eine Einheitswährung eingeführt werden.

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