Praxistipp für Einkäufer: Keine langen Vertragslaufzeiten

Momentan ist es ein Risiko, Einstandspreise und Abnahmemengen für ein Jahr oder sogar noch länger festzuschreiben. Verträge auf Quartalsbasis sind oft noch akzeptabel, wobei auch der Monatsrhythmus in bestimmten Fällen (beispielsweise bei börsengehandelten Rohstoffen) zurzeit sinnvoll ist.

Die Redaktion des Einkaufsmanager gibt Ihnen folgenden Tipp n Sachen Vertragslaufzeiten:Wenn Sie die Mengenversorgung für Ihre Firma für 2009 vertraglich absichern müssen, dann gestalten Sie auf jeden Fall die Preisfrage flexibel. Trennen Sie beide Vertragsteile einfach voneinander. Die Abnahmemenge wird für 1 Jahr festgelegt (mit kleiner Mindestabnahmemenge für 2009) und der Preis regelmäßig (monats- oder quartalsweise) an das fallende Marktpreisniveau angepasst.

Auch Preisgleitklauseln sind in einer solchen Marktphase sehr nützlich für den Einkauf. Diese sorgen dann für automatisch fallende Einkaufspreise, wenn die Vormaterialien der Lieferanten sinken.

Die Zeiten der Versorgungsprobleme und Kapazitätsengpässe sind vorerst vorbei. Verkäuferstimmen, die etwas anderes behaupten, fürchten lediglich den Verfall der Gewinnmargen.

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