Preisabsprachen: Badewannen-Kartell muss zahlen

Der jüngste Coup des EU-Wettbewerbskommissars Joaquín Almunia hatte in der Branche für einiges Schmunzeln gesorgt. Das so genannte Badezimmer-Kartell – auch Badewannen-Kartell genannt – wurde zu einer Geldstrafe von 622 Mio. € verdonnert.Die 17 Badeinrichter, darunter so wohl klingende Namen wie Duravit, Grohe und Villeroy & Boch, hatten durch Preisabsprachen 12 Jahre lang Bauunternehmen, Klempner und viele Familien in der gesamten EU geschröpft.

5 Jahre länger war ein Stahlkartell am Werk. 518 Mio. € müssen die 17 europäischen Spannstahl-Hersteller jetzt wegen illegaler Preisabsprachen in die EU-Kasse einzahlen, Voestalpine Austria Draht allein 22 Mio. €. Almunias Kommentar dazu: „Es ist erstaunlich, wie es diesen Unternehmen gelingen konnte, über so lange Zeit nahezu die gesamte europäische Bauindustrie zu schädigen.

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