Richtiges Pricing ist der wichtigste Erfolgsmesser des Einkaufs

Richtiges Pricing ist der wichtigste Erfolgsmesser des Einkaufs

Die Vielzahl und Komplexität der Artikel bzw. Sachnummern ist meist immens und mit herkömmlichen Analysemethoden kaum zu bewältigen. Außerdem sind die Leistungen einzelner Lieferanten bei komplexen Teilen und Komponenten oft schwer einzuschätzen und zu vergleichen, im Gegensatz zu einfachen Gussteilen, Schrauben, Drähten usw.

Erfolgreiche Einkaufsstrategien brauchen ein regelmäßiges Benchmarking

Das bedeutet in der Regel viel Analysearbeit, sodass sich Benchmarking bislang im Einkaufsalltag in der Regel auf wenige ausgesuchte Artikel beschränken musste. Eine wirkungsvolle Preis-Leistungs-Analyse ist aber für das gesamte Beschaffungsportfolio nötig.

Die Lösung für dieses Dilemma fanden IT-Entwickler mit dem Tool Performance Pricing (PP), einer intelligenten Analysemethodik, um das Preis-Leistungs-Verhältnis ganz unterschiedlicher Artikel bzw. Sachnummern in kurzer Zeit und großen Mengen vergleichbar zu machen. Ein weiterer Vorteil der Performance-Pricing-Methode ist, dass für Artikel mit ähnlichen Eigenschaften ein ähnlicher Zielpreis berechnet werden kann.

Die Grundstruktur von PP-Abläufen ist relativ einfach

Im ersten Schritt des Benchmark-Prozesses definieren der bzw. die Anwender die zu analysierenden Leistungs- und Kostentreiber. Dabei – und das sei nicht zum ersten Mal betont – ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Technik nicht nur sinnvoll, sondern sogar zwingend erforderlich. Hauptfrage in diesem Prozessschritt: „Welche Parameter sind für uns bei der Produktgruppe XY wichtig?“

Die auf diese Weise ermittelten Daten und Informationen werden im zweiten Schritt in die Eingabematrix der PP-Software eingegeben. Anschließend berechnet das ITSystem die verschiedenen Benchmarks vollautomatisch, um danach für jeden Artikel bzw. jede Sachnummer einen Zielpreis zu nennen.

Im Schritt 3 erfolgt die Analyse der Abweichungen zwischen aktuellem Preis und berechnetem Zielpreis.

Das Praxisbeispiel einer PP-Analyse

Ein Autoteilezulieferer will per PP-Software Spritzgussteile analysieren, die er für seine Produktion braucht. In Zusammenarbeit mit der Produktion und der Technik definiert der Einkauf alle relevanten Leistungs- und Preiskomponenten der Gussteile. Quelle dafür sind Abmessungen, Gewicht in Gramm, Losgröße und Zykluszeit. Aufgrund dieser Daten berechnet die Software via Regressionsanalyse (statistisches Analyseverfahren) einen Zielpreis für die Spritzgussteile.

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