Sind Ihre Frachtraten zu hoch? Frachten-Benchmarking des BME hilft

Bis zu 50 % Unterschiede in Straßenfrachten und bis zu 200 % Unterschiede bei Luft- und Seefrachten hat der Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik (BME) in seiner Frachten-Benchmarking-Studie festgestellt.Grund genug, um Ihre Frachtkosten einmal gründlich auf den Prüfstand zu stellen, meint die Redaktion des Logistikmanagers:

Um am Frachten-Benchmarking des BME teilnehmen zu können, muss Ihr Unternehmen zunächst einmal Mitglied im BME sein. Der BME stellt dann auf Antrag eine Software zur Verfügung, in die Sie für einen oder mehrere von 4 Frachtbereichen Ihre Daten eingeben können: Seefracht, Luftfracht, internationale oder nationale Straßentransporte.

Liegen Vergleichsdaten vor, werden Ihre Daten auf 100 % gesetzt, und Sie erfahren dann, in welchem Prozent-Korridor die anderen Preise liegen. Um eine weitere Vergleichbarkeit herzustellen, enthält die Auswertung noch die Jahrestonnage, auf der die jeweilige Frachtrate beruht. Das macht dann einzelne Ausreißer nach oben oder unten manchmal etwas verständlicher. Jeder Teilnehmer erhält nur die Daten für die Relationen, für die er selbst Daten eingegeben hat. Diese können Sie dann entweder der Geschäftsleitung als Erfolg vorlegen oder im anderen Fall mit Ihrem Dienstleister diskutieren.

Kosten/Teilnahmebedingungen:

Neben der BME-Firmenmitgliedschaft wird eine Teilnahmegebühr von 600 € pro Frachtbereich fällig, also für Seefracht, Luftfracht, Straßenfracht national oder Straßenfracht international. Sie können die Daten innerhalb von 12 Monaten 2-mal aktualisieren und auswerten lassen. Die Mitgliedschaft im Projekt verlängert sich automatisch um 1 Jahr, wenn Sie nicht 3 Monate vorher kündigen. Anmeldeunterlagen gibt es online beim BME ( www.bme.de ).

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