Wie Sie als Einkäufer Mängelanzeigen richtig formulieren

Beim Werkvertrag können Sie bei Mängeln dem Werkunternehmen (Lieferant) für die Nachbesserung eine angemessene Frist setzen. Verstreicht diese erfolglos, gerät der Lieferant mit der Nachbesserungsleistung in Verzug. Selbstvornahmekosten und weitere Folgeschäden können dem Lieferanten belastet werden. Laut einem BGH-Urteil (Az. X ZR 276/02) führen zu viele Forderungen in der Mängelanzeige zur Unwirksamkeit der Mahnung.

Die Experten des Einkaufsmanager raten Ihnen hier Folgendes:

Achten Sie beim Schreiben der Mängelanzeigen deshalb darauf, dass Sie bei der Beschreibung des Mangels einen direkten Bezug zu den vertraglich geschuldeten Merkmalen herstellen. Bringen Sie auf keinen Fall nur weitere (neue) Leistungen ins Spiel, die den Umfang des Vertrages erweitern würden. Sie riskieren sonst, dass die Mängelanzeige unwirksam wird.

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