Aufzugswartung: Jetzt Kosten im EInkauf senken

Einkaufskosten senken ist das Gebot der Stunde: Und das gilt nicht nur für den Einkauf von Produkten, sondern auch für den Bezug von Dienstleistungen. Ein Einsparpotenzial, das oft vernachlässigt wird, ist die Aufzugswartung.

Der Einkaufsmanager gibt Ihnen heute Tipps, wie Sie hier mit den richtigen Verträgen das Optimum für Ihr Unternehmen herausholen. Grundsätzlich werden Aufzüge nach ihrer Nutzung, nach ihren technischen Betriebssystemen und nach ihrer Bewegungsrichtung unterschieden. Beachten Sie: Die Wartung ist auch für jeden Aufzugstyp unterschiedlich. Für die Wartung werden in aller Regel 3 Vertragsvarianten angeboten:
Systemwartung: Prüfung, Reinigung und Schmierleistung Teilwartung: wie 1. plus Einstellarbeiten und Verschleißteile Vollwartung: wie 1. und 2. plus Ersatzteile inkl. Einbau, Belastungsgewichte und TÜV-Beihilfe. In 90 % aller uns bekannten Fälle wurden Systemwartungsverträge abgeschlossen, weil es sich hierbei um die scheinbar kostengünstigste Variante eines Wartungsvertrages handelt. Tatsächlich fallen bei dieser Variante allerdings weitere Wartungs- und Instandhaltungskosten an, zum Beispiel für regelmäßig auszutauschende Verschleißteile. Der Abschluss von Vollwartungsverträgen bleibt wegen der vergleichsweise hohen Kosten eher die Ausnahme und ist in den meisten Fällen auch nicht notwendig.

Besser: Teilwartung

Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir den Abschluss eines Teilwartungsvertrags, da hier das Kosten-Leistungs-Verhältnis stimmt sowie schwer einzuschätzende Kosten für Justierungen und Verschleißteile abgedeckt sind.

Praxis-Tipp Einkaufskosten senken: Verhandeln Sie bei der Anschaffung von Neuanlagen die Wartungskosten immer separat. Achten Sie auch bei Verknüpfungsverträgen auf die Wartungskosten. Denken Sie daran, dass die Verschiebung von Herstellungskosten auf die Wartungskosten nur Ihrem Vertragspartner nutzt. Herstellungskosten können nur über die AfA-Zeit abgeschrieben werden. Wartungskosten sind dagegen Betriebskosten und wirken sich daher sofort steuermindernd aus.

Was Sie selbst tun können

Nehmen Sie als Erstes die technischen Eckdaten Ihrer Aufzüge auf. Danach bestimmen Sie im Rahmen des Funktionsservice, welche Leistungen Sie in Eigenregie erledigen können und welche Leistungen der abzuschließende Wartungsvertrag enthalten muss.

Mehr darf es nicht kosten

Bei einem durchschnittlichen Personenaufzug (Baujahr 1980) mit 4 Haltestellen und 600 kg Tragkraft sollten die Kosten bei einem Teilwartungsvertrag pro Haltestelle nicht mehr als 50 € betragen. Bei einem Mixed Service, wie von uns favorisiert, können hier bis zu 50 % gespart werden.

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