Beschaffungsmarkt Polen: Viele Vorteile für deutsche Einkäufer

Der Einkaufsmanager legt Ihnen als Einkäufer ans Herz, einmal Polen als Alternative zu anderen Beschaffungsmärkten in Betracht zu ziehen. Denn: Polen ist nicht nur neben Tschechien der größte Handelspartner Deutschlands in Osteuropa.Die Importe aus Polen liegen zudem deutlich vor denen einer Reihe anderer Billiglohnländer. Das Land bietet alles, was einen interessanten Beschaffungsmarkt ausmacht: niedrige Lohnkosten, qualifizierte Arbeitskräfte, hohes Wirtschaftswachstum, geografische Nähe und ein hohes Maß an Rechtssicherheit.

Die Wirtschaft fußt auf historisch gewachsenen Produktionsstrukturen in den Industriebereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau und -zulieferer, Metallverarbeitung, Elektronik, Chemie, Textil und Bekleidung sowie Möbel. Aber auch Back-Office-Dienstleistungen werden zunehmend angeboten.

Setzt man die potenziellen Einsparungen in Relation zu den Risiken, so stellt Polen in vielen Gebieten eine echte Alternative zu asiatischen Billiglohnländern – wie China oder Indien – dar. Dennoch darf man auch die Probleme nicht verkennen: Der Transformationsprozess, der seit 1990 läuft, ist noch nicht abgeschlossen, und es existieren weiterhin einige Risiken. Nicht in allen Bereichen findet man ausreichend qualifizierte Lieferanten, und auch die Verkehrsinfrastruktur genügt zum Teil noch nicht westlichen Standards.

© Copyright - Einkaufsmanager