Einkaufsdienstleister: Lassen Sie andere für sich arbeiten

Gute Einkäufer sind Teamplayer, die nicht das allein machen, was andere besser können. Seien Sie ein Teamplayer. Lassen Sie Einkaufsdienstleister für sich arbeiten, und sparen Sie dadurch Zeit, Nerven und Geld.1: Holen Sie sich Einkaufs-Scouts ins Haus
Scouts sind eine besonders gute Empfehlung, wenn Sie viel im Ausland einkaufen, z. B. in den MOE-Ländern (Mittel-Ost-Europa) oder in Fernost. Diese Einkaufs-Scouts verfügen in der Regel nicht nur über gute Kontakte zu Lieferfirmen, sie kennen sich auch mit den vielen landestypischen Besonderheiten aus (Kultur, Behörden, Recht).

Unser Tipp:
easy SOURCING (www.easy-sourcing.de): Neben der Berliner Zentrale unterhält der Dienstleister Niederlassungen in Warschau, Shanghai, Mumbai und Istanbul. Gelistet haben die Berliner aktuell über 1.000 Lieferanten und Warengruppen in 48 Low Cost Countries (LCCs). Preisbeispiel: Das Dienstleistungspaket A (Longlist) kostet pauschal 3.000 € (unabhängig vom Ergebnis).

2. Lagern Sie die C-Artikelbeschaffung aus
Dass auch Kleinvieh Mist macht, ist nicht nur eine Binsenweisheit, sondern oft zeitaufwändiger Einkaufsalltag. Setzen Sie sich andere Schwerpunkte. Sie haben Wichtigeres zu tun, als Klopapier und Schrauben zu beschaffen.

Unser Tipp:
Brüggershemke + Reinkemeier KG (www.bur-kg.de). Das in Gütersloh ansässige Unternehmen stellt nicht nur Verpackungsartikel her, es übernimmt auch den kompletten Einkauf von Bürotechnik, Arbeitsbekleidung, Elektroartikeln, Werkzeugen u. v. m.

3. Nutzen Sie das Knowhow von Informations-Brokern

Die Recherche in Datenbanken, das Versenden von Anfragen, die Angebotsauswertung und die Auswahl von möglichen Lieferanten kosten viel Zeit, besonders wenn sie aus dem Ausland kommen.

Unser Tipp:

IMOE (www.imoe.de). Seit über 10 Jahren sind die Hemminger Informations-Broker am Markt. Ihre Spezialität sind Wirtschaftsnachrichten (Zulieferer, Standorte, Branchen, Recht) aus 28 Ländern in Mittel-, Süd- und Osteuropa sowie der GUS. Preisbeispiel: Branchenrecherche (Kurzform) für 1.500 €.

4. Lassen Sie Ihre Kosten optimieren

Die Consulting-Unternehmen oder Agenturen verlangen für ihre Analysearbeit nicht gerade wenig Geld. Bei vielschichtigen und umfangreichen Beschaffungsmaßnahmen sollten Sie deren Einsatz aber durchaus in Betracht ziehen. Kostensenkungen von 30 % sind keine Seltenheit.

Unser Tipp:

EuroPrice Consulting (www.europrice.net). Nicht ganz so viel versprechen die Münsteraner Berater. Bei gleichen oder besseren Liefer- und Qualitätsparametern sind es bei ihnen durchschnittlich 15 bis 20 %.

Unser Praxis-Tipp: Seitdem der deutsche Energiemarkt liberalisiert ist, können Sie auch beim Einkauf von Strom viel Geld sparen. Beispielsweise durch einen kompetenten Energiedienstleister wie ENOPLAN. Zum Kerngeschäft der 85 Mitarbeiter im baden-württembergischen Bruchsal gehört nicht nur die Beschaffung und Optimierung von Strom, sondern auch aller anderen leitungsgebundenen Energiearten (Gas, Fernwärme, Wasser und Abwasser).

Beachten Sie: Die erfolgsabhängige Vergütung ist üblich.

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