Haben Sie den Überblick über Ihre Einkaufs-Kosten? Weiten Sie Ihr Einkaufscontrolling aus

Wie Jens Holtmann, Chefredakteur des Einkaufsmanagers , aus vielen Kontakten mit Einkaufsleitern weiß, fehlt in vielen Firmen Gesamtübersicht bezüglich des jährlichen Einkaufsvolumens für Produktionsmaterialien und die nicht-klassischen Beschaffungsbereiche, wie zum Beispiel Reiseleistungen, Frachtenmanagement, Werbung und Marketing, Hard- und Software sowie Dienstleistungen aller Art. Die Folgen sind fehlende Ausgabentransparenz, amateurhaftes Einkaufen durch die Fachabteilungen und verschenkter Gewinn in sechs- oder sogar siebenstelliger Höhe. Der Grund für das „wilde Beschaffen“ der Nicht-Produktionsmaterialien ist meist technischer Natur:Die Aufträge landen nicht im EDV-System. Bei der Buchung von Reiseleistungen, dem Ordern eines Expressdienstes oder der Beauftragung einer PR-Agentur gibt es oft keine ordentliche schriftliche Bestellung. Der Lieferant schickt am Ende einfach die Rechnung an die Fachabteilung. Die meisten Einkaufscontrolling-Systeme brauchen jedoch eine Bestellung. Ihr Einkaufscontrolling sollte den Zugriff auf alle Kostenstellen, Sachkonten, Kreditoren und Projekte ermöglichen. Nur so können Sie unentdeckte Ausgaben-Verursacher und Einkaufsobjekte aufspüren und der „Einkaufshoheit“ zuführen.

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