Kostenteufel erfolgreich bekämpfen – die häufigsten Maßnahmen

In Zeiten der Rezession steigt der Stellenwert des Transporteinkaufs. Damit wächst der Druck auf den Einkauf. Hier eine aktuelle Übersicht der Kostensenkungsmöglichkeiten , die in Deutschland derzeit am häufigsten anzutreffen sind: Logistikdatenbanken werden verstärkt genutzt und tragen so zur Kostentransparenz insgesamt sowie zur Transparenz der eigenen Kostenstruktur bei verstärkter Einsatz mittelständischer Speditionen mehr E-Sourcing durch Ausschreibung und Auktionen stärkere Nutzung des Knowhow von Verbänden (beispielsweise Frachten- Benchmarking) verstärkte Bemühung um Senkung der Einstandskosten, höhere Bestellgrößen, mehr Käufe „ab Werk“ engere Abstimmung mit Lieferanten, um mehr Zeit für einen kostengünstigen Transport zu gewinnen Akzeptanz längerer Transportzeiten: Luft: mehr Service B statt Service A Straße: mehr 48 Stunden statt 24 Stunden See: 35 Tage statt 28 Tage von Shanghai Bündelung im Einkauf durch Einkaufsdienstleister Verlagerung niedrigwertiger Güter auf die Schiene, wenn Gleisanschluss vorhanden verstärkte Nutzung des kombinierten Verkehrs auf internationalen Routen Gespräche mit Dienstleistern über Senkung der Transportkosten Überprüfung höherer Qualitätsanforderungen unter dem Motto: „Was brauchen wir wirklich?“ bessere Verknüpfung von Transport-, Absatz- und Beschaffungsplanung
Sie sehen: Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Wenn Sie demnächst von der Geschäftsleitung auf das Thema Kosten angesprochen werden, können Sie diese Maßnahmen gleich in die Diskussion einbringen.

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