Brexit und Zollrecht – wie geht es jetzt weiter?

Brexit und Zollrecht – wie geht es jetzt weiter?

Was ändert sich durch den Brexit beim Einkauf in Großbritannien aus zollrechtlicher Perspektive? Diese Frage treibt derzeit viele Unternehmen um. Wir stellen Ihnen heute denkbare Szenarien vor, welche Folgen der Brexit aus zollrechtlicher Hinsicht haben könnteBis zum offiziellen Austritt Großbritanniens bleibt beim Importprocedere wohl alles so, wie es ist. Die Austrittsverhandlungen haben noch gar nicht begonnen. Selbst der Austrittsantrag der Briten an die EU ist noch nicht gestellt.

Laut Premierministerin Theresa May soll dieser Antrag erst vor der deutschen Bundestagswahl im Herbst 2017 gestellt werden.

Grundsätzlich sind nach dem Austritt verschiedene handels- und zollrechtliche Szenarien möglich

Beispielsweise könnte Großbritannien über eine Zollunion mit der EU verbunden bleiben. So ist es aktuell mit der Türkei geregelt.

Es kann aber auch ein Freihandelsabkommen – wie derzeit mit der Schweiz – vereinbart werden.

Das 3. Szenario wäre der komplette Abschied vom EU-Binnenmarkt. Großbritannien wäre dann im Außenhandel ein Drittstaat, wie beispielsweise China und die USA.

Experten rechnen im letztgenannten Fall mit teureren Warenimporten durch die dann fälligen Zollabgaben. Aktuelle Schätzungen gehen von einer durchschnittlichen Verteuerung zwischen 16 und 18 % aus. Auch auf Importe aus der EU nach Großbritannien würden dann Zölle erhoben.

Aber so weit ist es noch lange nicht und es besteht derzeit kein akuter Handlungsbedarf. Es gibt aber auch Chancen, wenn ein neues britisches Zollregime mit Erleichterungen und Vereinfachungen eingeführt wird.

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