Einkaufsmanager-Indices: Asien top, MOE flop

Klare Konjunktursignale kommen aus Asien. Die Industriestaaten des Westens von Amerika bis zur Europäischen Union können dagegen nur mit vermischten Meldungen aufwarten. Noch ist alles vorläufig und in der Schwebe. „Voraussichtlich“ ist das Wort des Tages.USA: Trotz verbesserter Eckdaten schleppt sich die wirtschaftliche Erholung dahin. Die Unternehmen investieren zu wenig und der Arbeitsmarkt tritt weiter auf der Stelle.

EU: Spanien und die MOE-Länder (Ungarn, Bulgarien, Rumänien) bleiben die Schlusslichter. In Deutschland ist der Exportmotor wieder warmgelaufen. Ähnlich sieht es in Frankreich und Großbritannien aus.

Japan: Der Konjunkturoptimismus von China & Co. ist übergesprungen. Für das 1. Quartal wird mit einem deutlichen Wachstumsplus gerechnet.

China/Asien: Das chinesische BIP wuchs im 3. Quartal 2009 um 8,9 %. Ähnlich wird es in diesem Jahr weitergehen. Südkorea meldet ein Plus von 2,9 % und Singapur sogar eines von 14,9 %.

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