Einkaufsmanager-Indices: Der Patient steht noch auf wackligen Beinen

Ein Unsicherheitsfaktor für die weitere wirtschaftliche Erholung ist die gestiegene Staatsverschuldung in den USA, der EU und in Asien.Sie wird auf lange Zeit das Wachstum dämpfen. Mehr als +3,7 % dürften in diesem Jahr nicht drin sein.

USA:

Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen (abgesehen vom weiterhin problematischen Arbeitsmarkt) überraschen nicht nur, sie geben auch Hoffnung fürs nächste Quartal.

EU:

Die zerrütteten Staatsfinanzen, vor allem Griechenlands, haben den Euro arg ins Taumeln gebracht. Von echter Erholung kann also keine Rede sein.

Japan:

Mit den gestiegenen Exporten hat sich nicht nur die Gesamtstimmung im Land verbessert, gestiegen ist auch die Investitionslust der Unternehmen.

China/Asien:

In allen Schwellenländern stampft die Konjunkturlokomotive immer lauter. Lauter werden aber auch die Stimmen, die wegen steigender Rohstoff- und Nahrungspreise vor Inflationsgefahren warnen.

PMI’s
Weltweit scheinen die Einkaufsmanager die Wirtschaftskrise abgehakt zu haben. Grenzenloser Optimismus überall, mit Ausnahme von Kanada. Dort liegt der Wert nur knapp über der Wachstumsschwelle.

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