Globaler Einkauf: Achten Sie auf die 4 Stolpersteine des China-Sourcing!

1. Stolperstein: Verständigung
Englisch ist natürlich auch in China die wichtigste Handelssprache. Doch was fürs Grobe taugt, ist fürs Kleingedruckte oft nicht gut genug. Um beglaubigte Fachübersetzer kommen Sie selten herum.2. Stolperstein: Kostenkalkulation
Der günstige Einkaufspreis allein macht es nicht. In jede seriöse Kostenkalkulation gehören deshalb unbedingt alle Ladungs- und Frachtkosten, Gebühren, Zollsätze und Steuern. Eine Schiffsversendung (Shanghai/Stuttgart) kostet u.a:
1.800 € Frachtrate (20-Zoll-Container)230 € Versicherung (Warenwert 20.000 €, All risks)184 € Terminal Handling Charges (THC)25 € International Ship Security Certificate (ISSC)65 € Hafendokumente1.600 € Speditionskosten (Hamburg/Stuttgart, inklusive Container-Rücktransport)3. Stolperstein: Vorauszahlung
Selbst ein Dokumentenakkreditiv, auch „Cash against documents“ (L/C) genannt, wonach Zahlungen erst nach Vorlage entsprechender Transportdokumente erfolgen, schützt Sie nicht vor Betrug.

4. Stolperstein: China-Scam

Einkäufer werden mit lukrativen Scheinangeboten geködert. Typisch sind:
Kontakt nur per E-Mail (keine Telefonnummern, keine vertrauenswürdigen Referenzen).Große Mengen zu verdächtig günstigen Preisen.Aufforderung, sofort nach China zu kommen, um dort Verträge zu unterzeichnen.Vorauszahlungen.
Praxis-Tipp: Zum China-Scam (scam = Betrug) hat das US-amerikanischen Handelsministerium eine ganze Webseite ins Netz gestellt: www.buyusa.gov/westvirginia/chinascam.html

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