Keine Zinserhöhungen in den USA?

Nach der jüngsten Sitzung der US-Notenbank erholte sich der Goldpreis merklich und pendelt um die Marke von 1200 Dollar je Unze: Nachdem Fed-Chefin Janet Yellen bei jeder Gelegenheit erzählt hatte, dass es zu einer starken Konjunkturbelebung kommen und Yellen deswegen die Zinsen anheben werde, hat Yellen bei der jüngsten Notenbanksitzung einmal mehr zurückrudern müssen.So hat sie die Prognose für das Wirtschaftswachstum für 2015 auf nur mehr 1,8 Prozent bis zwei Prozent eingedampft. Dabei hatte sie die Prognose bereits im März von 2,6 bis drei Prozent auf 2,3 bis 2,7 Prozent reduziert. Damit wird auch in diesem Jahr der vorhergesagte kräftige Konjunkturaufschwung ausbleiben.

Vorsicht geboten!

Auf der jüngsten Pressekonferenz betonte Yellen, dass die Fed bei den Zinserhöhungen sehr vorsichtig vorgehen werde, woraufhin der Dollar deutlich nachgegeben hat und die Zinsen zwischenzeitlich etwas gesunken sind, ehe sie wieder etwas gestiegen sind. Während der Rückgang des Dollar den Goldpreis stützt, bedeuten steigende US-Zinsen Gegenwind für Edelmetalle und Industrierohstoffe. In Anbetracht der aktuellen Lage der USA sehen wir jedoch keine Zinserhöhungen in naher Zukunft. Demnach wenig Druck auf die Rohstoffmärkte von dieser Seite her.

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