Kostensenkung im Einkauf: Sind Sie ein Low-Cost-Abenteurer?

Eine Studie der TU Berlin, die die Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Auftrag gegeben hatte, brachte es an den Tag: Der China-Hype stürzt Unternehmen und Einkäufer immer wieder in Low-Cost-Abenteuer. Gegenwärtig beschaffen sich 43 % aller deutschen Unternehmen Güter und Vorprodukte auf internationalen Märkten, vornehmlich in Asien. 2010 werden es 55 % sein.

Die Kehrseite der Medaille: Bei der globalen Warenbeschaffung in Schwellenländern wie China, Indien, Taiwan oder Korea erreichen die Unternehmen oft nicht die gewünschten Kosteneinsparungen. Im Gegenteil, Dauerprobleme bei der Produkt- und Lieferantenqualität sowie bei der Logistik führen nicht selten zu ungeplanten Mehrkosten. Ein weiteres Problem, so Rohstoffeinkauf Aktuell : Zu viele Einkäufer lernen zu wenig aus ihren Erfahrungen. Laut TU-Bericht würden in der Branche immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Weder suchten Einkäufer systematisch nach alternativen Bezugsländern und -quellen, noch beachteten sie wichtige Vorsichtsregeln zur Risikominimierung. Beobachten Sie die entsprechenden Märkte und wählen Sie genau das Land und genau den Zulieferer aus, der zu Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen passt. Legen Sie Auswahlkriterien fest (Preis, Qualität, Liefertreue, Flexibilität usw.). Schätzen Sie das Einsparpotenzial ab, das Ihnen ein globaler Einkauf bringt. Vergessen Sie dabei aber nicht die Risiken

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