Global Sourcing: Wertschöpfungsnetzwerke sind die Antwort auf steigende Lieferrisiken

Die immer unsicherer werdende Lage in der Welt benötigt neue Wege für den Einkauf, mit den vielen aktuellen Herausforderungen fertig zu werden. Vernetzung und Kooperation sind das Gebot der Stunde.Ein Risikobeispiel lieferte gerade erst der Konkurs von Hanjin Shipping Co. Die Pleite der drittgrößten Reederei hat nicht nur viele Produktionsprozesse durcheinandergewirbelt, sie hat auch gezeigt, dass derartige Risikofälle mit herkömmlichen Logistikstrategien nicht mehr zu beherrschen sind.

Nicht mehr lokal auf ein Unternehmen begrenzte Strategien sind heutzutage der Lösungsansatz, sondern ganze Wertschöpfungsnetzwerke unterschiedlicher Partner: vom Rohstoffanbieter, der das Vormaterial liefert, über Fabriken, die die Produkte herstellen, bis hin zu Reedereien und Spediteuren, die die Waren transportieren und ausliefern.

Im Fall der Hanjin-Pleite könnte das bedeuten: Via Netzwerk werden Schiffe mit freien Kapazitäten ausfindig gemacht, die die Waren übernehmen und in die Zielhäfen transportieren.

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