Lieferantenmanagement: So gehen Sie erfolgreich bei Lieferverzug vor

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden Preiserhöhungen von den Kunden äußerst kritisch gesehen. Dies musste ein Leser erfahren. Seine Frage an die Redaktion:

Wir kommen nicht umhin, bei einigen unserer Produkte die Preise anzuheben – befürchten aber erhebliche Widerstände bei unseren Kunden. Welche Möglichkeiten schlagen Sie vor, um die Preiserhöhung trotzdem ‚durchzubekommen‘? Die derzeitige Kostensituation lässt leider keine andere Möglichkeit zu. Unterscheiden Sie dabei nicht zwischen strategisch sehr wichtigen und weniger wichtigen Kunden, behandeln Sie in diesem Punkt alle Kunden gleich.

Melden Sie sich persönlich beim Kunden. Ein direktes Gespräch wirkt besänftigender als ein Fax. Der Kunde wird vielleicht im ersten Moment seinen Ärger ablassen, letztendlich aber wird er Ihren Mut und Ihre Ehrlichkeit bewundern. Das stärkt sein Vertrauen und die gesamte Geschäftsbeziehung.

Versuchen Sie den Schaden so klein wie möglich zu halten, indem Sie dem Kunden sofort einen anderen Vorschlag machen. Sie können ihm zum Beispiel ein Ersatzprodukt anbieten, Sie können, falls es möglich ist, zuerst einen Teil der Bestellung liefern, den anderen später, oder Sie bieten als Ausgleich einen kostenlosen zusätzlichen Service an.

Wenn abzusehen ist, dass Sie bei der nächsten Bestellung des Kunden eventuell auch wieder in einen Lieferengpass geraten werden, weisen Sie den Kunden gleich auf die große Nachfrage Ihres Produktes hin.

Erklären Sie ihm, dass es besser ist, sobald wie möglich seinen Vorrat aufzustocken, damit es nicht wieder zu Problemen kommt.

Weitere Tipps zum Thema Lieferverzug

Lieferverzug: Was Sie laut BGB sofort tun müssen

Selbstverständlich können Sie den Gratis-Ratgeber auch unabhängig von einer Newsletter-Anmeldung anfordern. Schreiben Sie uns dazu bitte eine kurze E-Mail mit Link zu dieser Seite.
© Copyright - Einkaufsmanager