Lieferantenmanagement: So sichern Sie Ihre Supply Chains ab

Oft genügen schon kleine Veränderungen, um die Risiken in Sachen Lieferketten zu minimieren. Denn das Tückische an Supply-Chain-Risiken sind ihre Domino-Effekte, die Wertschöpfungsketten bis hin zum Endkunden beeinträchtigen können.

Zum Glück ist es mit Risiken wie mit anderen Gefahren: Werden sie rechtzeitig erkannt, kann der Schaden kleingehalten oder gänzlich vermieden werden.

Ob Beschaffungs-, Transport-, Lager-, IT/Informations- oder Kooperationsrisiko, die folgenden 3 Punkte sollten den Kern Ihrer Strategie bilden:

Sehen Sie Risiken voraus. Betreiben Sie eine intensive (und fortlaufende!) Marktbeobachtung, um risikobelastete Länder und Regionen, Lieferanten, Produkte oder Teile frühzeitig zu erkennen. Finden Sie auch heraus, ob Ihr Zulieferer ebenfalls mit einem Risikomanagement arbeitet, und verzahnen Sie gegebenenfalls das Ihre mit dem fremden System. Vermeiden Sie Risiken. Gestalten Sie nicht nur Ihre Supply Chains so flexibel wie möglich, sondern Ihren gesamten Einkauf. Beispielsweise durch ein ausgewogenes Verhältnis von Global zu Local Sourcing, mit dem besonders in Krisenzeiten (wie etwa die Fukushima-Katastrophe) Beschaffungsprozesse leichter zu beherrschen sind. Managen Sie Risiken. Damit sind nicht nur erhöhte Lagerbestände gemeint, sondern auch eine nachhaltige Lobby-Arbeit (Politik, Verbände, Organisationen usw.). DieTipps und Informationen, die Sie dort erhalten, machen nicht nur Ihren Einkäuferjob leichter, sie erhöhen auch Ihre Risikoresistenz. Praxis-Tipp: Wenn Sie dann noch die Zusammenarbeit mit Ihren Zulieferern und Supply-Chain-Partnern beispielsweise durch den Austausch risikorelevanter Informationen verbessern, kann Ihnen bei Ihrer Teile- und Rohstoffbeschaffung kaum noch etwas passieren.

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