Mitarbeiterführung im Einkauf: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig

Mangelhafte Informationsversorgung erzeugt Konflikte und Probleme!
Warum sagt einem das keiner?“ oder „Mir sagt ja keiner was, so was erfahre ich meist von besser informierten Kollegen aus anderen Bereichen!“ Diese häufig vorkommenden Vorwürfe von Mitarbeitern zeigen eine Mischung aus aufkommender Wut und innerer Resignation.Viele Führungskräfte machen sich und ihren Mitarbeitern durch ständig ausbleibende Informationen das Leben oft unnötig schwer. So mancher heftige Konflikt resultiert gerade aus dem Gefühl der Uninformiertheit heraus gepaart mit Unsicherheit.

Diese Konfliktquelle für Führungskräfte ist vermeidbar. Was aber in diesem Zusammenhang wirklich nachdenklich stimmt, ist, dass vielen Führungskräften das stetige Informationsbedürfnis ihrer Mitarbeiter gar nicht bewusst ist. Andererseits sind viele Führungskräfte leider der irrigen Auffassung, je mehr sie für sich behalten, desto besser sei das für sie selbst, um so den eigenen Wissensvorsprung zu verteidigen.

Beachten Sie: Keine sporadischen Gespräche zwischen Tür und Angel, sondern ständig gesteuerte Information an die Mitarbeiter ist mit das A und O einer umfassenden Führungstätigkeit.

Es geht hierbei nicht um vollkommene Transparenz, Information um jeden Preis oder um Offenlegung von heiklen bzw. nur für einen kleinen Kreis bestimmten Themen. Es geht um die angebrachte Auswahl an Informationen u. a. über unternehmensinterne Veränderungen, Neuprodukte, Personelles und eine geänderte strategische Ausrichtung des Unternehmens, die den Mitarbeiter interessieren, motivieren, zum Mitdenken anregen und die er zur Bewältigung seiner Tätigkeiten einfach kennen muss.

Diese Informationen müssen … auf das Wesentliche beschränkt und dürfen nicht zu ausschweifend sein, da der Mitarbeiter sonst nicht mehr zwischen wichtig und unwichtig trennen kann, komplett und vollständig sein, da der Mitarbeiter sonst seine Aufgabe nicht korrekt erledigen kann, bei Bedarf notwendige Hintergrundinformationen enthalten, damit der Mitarbeiter den Gesamtzusammenhang versteht und weiß, warum er was tun muss, in einem regelmäßigen Turnus, z. B. in einem Jour fixe, weitergegeben werden, damit die Kontinuität gewahrt und ein geregelter Informationsfluss erhalten bleibt, der Wahrheit entsprechen und nicht von Lügen, Halbwahrheiten, Manipulationen oder gar gezielten Desinformationen geprägt sein, da der Mitarbeiter sonst zunächst misstrauisch wird und der Führungskraft später nicht mehr vertraut, klar, eindeutig und verständlich sein, damit der Mitarbeiter nicht aufgrund von Missverständnissen und falschen Interpretationen in die falsche Richtung läuft oder ständig Rückfragen hat, den Mitarbeiter interessieren und ihm nutzen, weil er ansonsten abschalten wird.

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