Mitarbeiterführung im Einkauf: So gehen Sie mit Neidern in der Abteilung um

Es kann der Beste nicht in Frieden arbeiten, wenn es dem bösen Kollegen nicht gefällt. Dieses abgewandelte Schiller-Wort trifft auch im Arbeitsleben zu. Zerstörerischer Neid wird schnell entfacht, wenn ein Mitarbeiter befördert wird.Die Faktoren ‘wahrgenommene Ähnlichkeiten’, ‘eigene Erwartungen’ und ‘eine verletzte Selbstachtung’ spielen bei den Neidern eine große Rolle. Dem beugen Sie dadurch vor, dass Sie niemals falsche Erwartungen bei Ihren Mitarbeitern wecken. Wie das geht, zeigt der Informationsdienst Einkaufsmanager .

Lassen Sie eine anstehende Beförderung nicht im Vorfeld durchsickern. Wird die Beförderung dann offiziell bekannt gegeben, machen Sie klar deutlich, wo die objektiven Unterschiede zu anderen Mitarbeitern liegen, etwa Spezialkenntnisse oder eine deutlich längere Berufserfahrung.

Den anderen wird also sofort klar, warum sie diesmal nicht befördert worden sind. Nutzen Sie Beförderungen auch zu Feedback-Gesprächen mit den anderen Mitarbeitern. Hier zeigen Sie dann diesen Mitarbeitern, welche Aufstiegschancen für sie bestehen.

Schützen Sie den frisch aufgestiegenen Mitarbeiter anhand der 100-Tage-Technik gegen ungerechtfertigte Kritik. Beachten Sie einfach über diesen Zeitraum hinweg nicht, was andere über Ihren Schützling verbreiten. Arbeiten Sie nicht mit dieser Methode, besteht die Gefahr, dass die Neider Ihren überdurchschnittlich guten Mitarbeiter dazu bewegen, selbst nur noch Durchschnitt abzuliefern. Unbewusst will der Aufsteiger so erreichen, dass seine Kollegen wieder ‘lieb’ zu ihm sind.

Selbstverständlich können Sie den Gratis-Ratgeber auch unabhängig von einer Newsletter-Anmeldung anfordern. Schreiben Sie uns dazu bitte eine kurze E-Mail mit Link zu dieser Seite.
© Copyright - Einkaufsmanager