Online-Nutzung: Sparpotenziale heben

Als Einkaufsleiter sind Sie ein echter Profi, wenn es darum geht, günstige Konditionen herauszuholen und Preiserhöhungen abzuwehren.Doch vielleicht verbrennen Ihre Mitarbeiter ja jeden Tag die mühsam eingesparten Euros? Natürlich nicht im wörtlichen Sinne: Doch so manche Arbeitsstunde wird sinnlos bei nicht zielführenden Aktivitäten „vernichtet“. Beispielsweise beim Surfen in Internet. Schnell hat man sich hier in den Weiten des www verloren.

In diesem Zusammenhang hat die Forscherin Anitra Eggler eine provokante These aufgestellt, die der „TrendScanner” präsentiert : „E-Mail macht dumm, krank und arm“, sagt die Digitaltherapeutin. Ihre These: In vielen Unternehmen gibt es eine Übernutzung der digitalen Medien, die weiter zunehmen wird. Unternutzung dagegen gibt es praktisch nicht.

Gegen die schädlichen Folgen (Leistungsrückgang, Kostensteigerung, Qualitätsprobleme bei Wissensarbeitern) empfiehlt sie diesen 4-Punkte-Plan:

Effizienter surfen – bessere Leistung:

Wie viel Surfzeit kalkulieren Sie pro Mitarbeitertag? Rechnen Sie diese Zeit auf das Jahr hoch, ermitteln Sie die Kosten pro Mitarbeiter und unternehmensweit. Definieren Sie ein Einsparpotenzial. Realistisch sind 50 Prozent. Steigern Sie die Surf-Effizienz Ihrer Mitarbeiter: Entwickeln Sie verbindliche Regeln, machen Sie diese bekannt und werben Sie für ihre Einhaltung. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter für produktivitätsorientiertes Surfen. Machen Sie talentierte Mitarbeiter zu Botschaftern Ihrer Kampagne. Planen Sie einen Kick-off-Workshop und führen Sie Schulungen durch. Legen Sie fest, was in den kommenden zwölf Monaten an Meilensteinen erreicht werden soll. Kontrollieren Sie den Umsetzungserfolg. Machen Sie positive Ergebnisse publik. Verbreiten Sie Stolz auf das Erreichte.