Chemiemarkt: Die Rohstoffe werden immer knapper

Der Konjunkturboom hat den Herstellern zwar volle Auftragsbücher beschert, dafür haben sich aber auch ihre Rohstoffläger rasant geleert. Viele kämpfen bereits mit massiven Ver-knappungen, weil auf dem Markt nicht genug Material angeboten wird. 3 Gründe gibt es für diese Engpässe: Durch Übernahmen und Fusionen hat sich die Anbieterzahl reduziert. So gibt es bspw. für bestimmte Sulfide heute weltweit kaum mehr als 2 oder 3 Lieferanten. Produktionsausfälle bei den Herstellern. In der Regel setzen sich diese Ausfälle ent-lang der chemischen Wertschöpfungskette fort. Gesetzliche Bestimmungen wie die seit Ende 2008 geltende REACH-Verordnung. Weil der bürokratische Aufwand für bestimmte Sorten und Produktionsmengen zu hoch war, haben Hersteller sie einfach aus ihrem Portfolio gestrichen. Praxis-Tipp von Rohstoffeinkauf aktuell : Einfach hinnehmen müssen Sie als Chemieeinkäufer diese Rohstoffverknappungen und Rohstoffverteuerungen aber nicht: Vermeiden Sie Single Sourcing und stellen Sie Ihre Beschaffung auf eine breitere Basis – so weit möglich. Erhöhen Sie Ihre Lagerkapazitäten. Das kostet zwar Geld, macht Ihre Produktion aber unabhängiger von Lieferengpässen. Verzahnen Sie Entwicklung, Produktion und Einkauf noch fester, um knappe und teu-re Rohstoffe zu substituieren. Preiserhöhung der Woche

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