Einkaufsmanager-Indices: Verhaltener Optimismus

Der Patient steht noch auf wackligen Beinen, so lautet das Fazit von Jens Holtmann, zu den aktuellen Einkaufsmanager-Indices.Ein Unsicherheitsfaktor für die weitere wirtschaftliche Erholung ist die gestiegene Staatsverschuldung in den USA, der EU und in Asien. Sie wird auf lange Zeit das Wachstum dämpfen. Mehr als +3,7 % dürften in diesem Jahr nicht drin sein.

USA: Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen (abgesehen vom weiterhin problematischen Arbeitsmarkt) überraschen nicht nur, sie geben auch Hoffnung fürs nächste Quartal.

EU
: Die zerrütteten Staatsfinanzen, vor allem Griechenlands, haben den Euro arg ins Taumeln gebracht. Von echter Erholung kann also keine Rede sein.

Japan
: Mit den gestiegenen Exporten hat sich nicht nur die Gesamtstimmung im Land verbessert, gestiegen ist auch die Investitionslust der Unternehmen.

China/Asien
: In allen Schwellenländern stampft die Konjunkturlokomotive immer lauter. Lauter werden aber auch die Stimmen, die wegen steigender Rohstoff- und Nahrungspreise vor Inflationsgefahren warnen.

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