Rohstoffe unter dem Einfluss von Notenbanken und Politik

Wir lagen in den letzten Monaten mit unseren Prognosen zu den Rohstoffmärkten sehr oft richtig. Vor allem bei Eisenerz hat sich Abwarten gelohnt, da der Preis schnell auf unter 100 US-Dollar fiel.Nun befinden wir uns an einer Weiche und die Trends an den Rohstoffmärkten könnten zumindest bei einigen Waren neu ausgerichtet werden!

Notenbanken greifen massiv ein

Die Notenbanken pumpen aktuell wieder verstärkt Geld in die Märkte. Dies führt zu einem regelrechten Kaufrausch unter den Investoren. Die Finanzmodelle der Banken und Fonds zeigen an, dass eine Flutung der Märkte mit Geld zu einem Anstieg der Inflation führen wird. Dagegen sind Rohstoffe der beste Schutz.

Wir wollen Sie daher frühzeitig darauf hinweisen, dass wir bis zum Jahresende mit steigenden Kursen rechnen müssen. Es sind nicht alle Waren betroffen. Manche dienen nicht als Schutz, haben keine ausreichende Liquidität oder die Fundamentaldaten sind aufgrund von Überversorgungen zu schlecht.

Allerdings gibt es auch Waren wie beispielsweise Gold oder Rohöl, wo weitere Anstiege vorprogrammiert sind. Allein Öl konnte in drei Wochen über 20 Prozent ansteigen und wird bald die Marke von 100 US-Dollar erobern.

Wie sollten Sie reagieren?

Eine Überreaktion bringt jetzt nichts. Einfach so viel wie möglich zu kaufen, erscheint uns nicht der richtige Weg. Es ist an der Börse nichts zu 100 Prozent sicher und daher wollen wir noch nicht zu einer konkreten Strategie raten.

Der Hintergrund ist, dass die Märkte in den letzten vier Jahren bereits zwei Mal mit Geld geflutet wurden und anschließend die Rohstoffpreise deutlich stiegen.

Allerdings weiß mittlerweile beim dritten Mal wirklich jeder Marktteilnehmer, was gespielt wird und das ist gefährlich. Immer wenn alle Händler die gleiche Meinung haben, tritt in der Regel das Gegenteil ein.

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