Chemiemarkt: Das Geschäft brummt

Nicht nur in Deutschland löst eine gute Wirtschaftsprognose die andere ab. Auch anderswo in der Welt geht es mit Nachfrage, Produktion und Investitionen weiter nach oben.Daher werden auf allen Märkten derzeit mehr Kunststoffe nachgefragt, als die Hersteller liefern können. Standardkunststoffe: Im 2. Halbjahr 2010 mussten Chemieeinkäufer Aufschläge zwischen 13 % und 37 % in Kauf nehmen. Gegenwärtig sind es im Schnitt 25 €/t mehr. Standardkunststoffe rangieren um die 1.310 €/t. Die Rekordmarken vom 3. Quartal 2008 sind also in Sichtweite. Technische Kunststoffe: Vorkrisenstand haben inzwischen die Preise für Technische Kunststoffe erreicht. Wenn die Steigerungsraten auch nicht mehr ganz so hoch sind, müssen Einkäufer mit monatlichen Aufschlägen zwischen 50 €/t und 100 €/t rechnen. PET: Mit ähnlichem Tempo legen auch die PET-Preise zu. Zuschläge um die 75 €/t sind die Regel. Ein Ende des Preisauftriebs ist gegenwärtig nicht in Sicht.

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