Chemiemarkt: Niederlande – Noch immer leicht verschnupft

Die globale Wirtschaftskrise hatte die exportorientierte Kunststoffbranche (60 % Ausfuhranteil) besonders schwer getroffen. Quer durch die Bank mussten alle Hersteller (Verpackung, Bau, Konsumprodukte, Auto) 2009 durchschnittliche Umsatzverluste von 14 % und mehr hinnehmen.Erste Hoffnungszeichen gab es erst zum Ende des 2. Quartals 2010. Mit Ausnahme der Bauchemie wird jetzt bis Jahresende mit einem Umsatzwachstum von 4-6 % gerechnet. Dieses Plus dürften vor allem Hersteller von Bioplastik und von leichten, hoch belastbareren Kunststoffen für den Autosektor schaffen.

Beachten Sie: Die Notierungen von Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE-LLD) für den nordamerikanischen Markt haben sich offensichtlich den Realitäten angenähert. Wie in Europa und Asien treten sie auf der Stelle oder geben sogar nach.

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