Chinas Stahlexporte halten die Preise stabil

Angesichts des hohen Preisniveaus war Stahl aus China in diesem Jahr kaum ein Thema für deutsche Einkäufer. Selbst niedrige Seefrachtraten und Kampfpreise (Warmbandcoils bspw. unter 600 $/t FOB) brachten den europäischen Beschaffungsmarkt nicht in Kauflaune.Im neuen Jahr könnte sich das ändern. Zum einen wird mit der wirtschaftlichen Erholung vor allem in Deutschland die Stahlnachfrage anziehen und zum anderen steigern die chinesischen Stahlkocher ständig ihre Produktion – Mengen, die sie im Inland nicht loswerden und die sie deshalb zu günstigen Preisen auf den Weltmarkt werfen.

Der schwache US-Dollar dürfte ihre Rechnung aufgehen lassen. Zudem wird 2011 mit zurückgehenden Eisenerznotierungen gerechnet, da im neuen Jahr die größeren Fördermengen am Markt ankommen dürften.

Beachten Sie: Dagegen gewinnen die Schrottpreise an Fahrt. SM-Schrott wird am belgischen Markt derzeit mit rund 235 €/t ex works gehandelt – mit viel Luft nach oben. In der Türkei liegen die Notierungen für Standardsorten HMS 1 und 2 CFR bei rund 390 $/t, 15 % mehr als noch im Oktober 2010. Zur Jahreswende könnten daraus auch 410 $/t werden.

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