Der Preisanstieg bei Öl war ein Kurzzeiteffekt

Rohstoffeinkauf News

Wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, so machen Tagesgewinne bei diesen oder jenen Sorten noch lange keine Trendwende. Denn nach wie vor gibt es übervolle Lager.Eine eher verhaltene Nachfrage besonders bei Rohstoffgroßverbrauchern wie Indien und China lässt in nächster Zeit kaum nachhaltige Preisaufschläge zu. Aluminium ist für die Schieflage ein gutes Beispiel. Großeinkäufer China sitzt selbst auf einem geschätzten Materialberg von 20 Mio. t.

Nur ein kurzzeitiges Zwischenhoch

Zur Erinnerung: Im Februar 2016 hatten sich die OPEC-Staaten überraschend auf eine Kürzung ihrer Fördermengen geeinigt. Diese Nachricht dürfte für das Zwischenhoch der Ölpreise verantwortlich sein. Denn um das Überangebot an Öl in den Griff zu bekommen und die Preise zu stabilisieren, müssten erstens auch Nicht- OPEC-Länder ihre Fördermengen herunterfahren, und zweitens sind selbst innerhalb des Öl-Kartells diese Mengenreduzierungen noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Ausblick

Eine Trendwende wird es in absehbarer Zeit wohl auch nicht bei den Metallen geben (lesen Sie dazu auch unsere aktuelle Themenausgabe „Industriemetalle“). Zwar haben sich die Anbieter durch Stilllegungen und Investitionsstopps etwas Luft verschafft, für eine nachhaltige Preiserholung reichen diese Maßnahmen aber nicht aus.

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