Endlich: Metallteile aus dem Drucker

Endlich: Metallteile aus dem Drucker

In einem neuen Entwicklungszentrum will der österreichische Stahlkonzern voestalpine das 3D-Drucken von komplexen Metallbauteilen erforschen. Vormaterial ist dabei Metallpulver.

Am Standort Düsseldorf wollen die Österreicher ihre konzernweiten Forschungen zu 3D-Technologien nicht nur zusammenfassen,sondern auch zur Produktionsreife führen.

Metallteile serienmäßig drucken

Bereits im nächsten Jahr sollen im „voestalpineAdditive Manufacturing Center“ serienmäßig Metallteile „gedruckt“ werden. Als zukünftige Kunden hat der Stahlkonzern Unternehmen der Luft- und Raumfahrtsparte, der Automobilindustrie und des Werkzeugbaus im Visier.

Das für den Druck bzw. die Herstellung benötigte Metallpulver liefert die Böhler Edelstahl GmbH & Co KG in Österreich und die Uddeholms AB in Schweden. voestalpine – vom Stahlkocher zum Technologieunternehmen „In den nächsten 15 Jahren werden wir diese Entwicklung konsequent weiterführen“, meinte Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpineAG, bei der Eröffnung des Düsseldorfer Entwicklungszentrums vor ein paarWochen. „Mit neuen Produktionsverfahren wie Additive Manufacturing werden wir ganz vorn dabei sein.“

150 Mio. € gibt der Konzern allein im laufenden Geschäftsjahr für seine Forschungsarbeiten aus. Das ist ein Plus von 13 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2014/2015.

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