Erdöl: Die Preise treten auf der Stelle

Im Vergleich zum Donnerstag gab der WTI-Preis am Freitagvormittag bspw. um 29 US-Cent nach. Keine überraschende Entwicklung, wenn man sich die Fundamentaldaten ansieht.Nicht nur in den USA geht die Angst vor einer erneuten Rezession um. Die wirtschaftliche Erholung schleppt sich nur so dahin und auch aus China kommen mehr schlechte als gute Nachrichten. Die jüngst in Peking veröffentlichten Konjunkturdaten sind vom Markt negativer aufgenommen worden, als das noch vor einigen Monaten der Fall gewesen wäre.

Einige Börsengurus stilisieren China bereits zum Sorgenkind. Das ist sicher übertrieben, denn die wirtschaftliche Abkühlung ist in erster Linie eine strategische Maßnahme der chinesischen Regierung, den überhitzten Wirtschaftsmotor abzukühlen. Auswirkungen auf den Ölverbrauch haben diese Maßnahmen aber allemal – und damit auch auf die Preise.

Am Freitagvormittag notierte 1 Barrel (159 l) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit 76,50 $.

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