Gold: Jetzt geht die Party richtig los!

Ängste um eine globale Doppelrezession treiben die Preise in schwindelnde Höhen: Vor allem die Molltöne der US-Wirtschaft sorgen für den nötigen Turboschub. Zeitweilig stiegen die Notierungen in der vergangenen Woche über 1.350 $/Feinunze.Aber auch in Europa zogen die Preise weiter an. Sorgen über die Stabilität des europäischen Bankensystems trieben den Goldpreis nahe 980 €/Feinunze. Damit hat das Edelmetall seinem Ruf als Krisenwährung wieder einmal alle Ehre gemacht.

Mit den Preisen stiegen im 2. Quartal 2010 aber auch Nachfrage (+29 %) und Produktionsmengen (+26 %). Davon floss allerdings der geringste Teil in die Schmuckindustrie. Hier gingen die Einkäufe um 19 % zurück und lagen sogar noch unter Vorjahresniveau.

Nachgefragt wurden vor allem Goldbarren und Goldmünzen. Aber nicht von Spekulanten und Investoren, sondern zur Risikoabsicherung von Otto Normalverbraucher in aller Welt: Deutschland 44,4 t Indien 41,5 t China 36,3 t USA 30,3 t Dennoch ist genügend Material vorhanden. Im 2. Quartal stieg die globale Produktion auf 1.132 t. Nachgefragt wurden aber nur 1.047 t.

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