Grönland: Ein vielversprechender Newcomer

Unter dem Eispanzer der Insel lagern bedeutende Rohstoffreserven. Und nun lässt der Klimawandel das Eis schmelzen und eröffnet der einstigen dänischen Kolonie großartige Perspektiven. Wirtschaftlich gesehen. Für das globale Ökosystem bedeutet das Ende der Eiszeit allerdings eine ziemliche Katastrophe. Sie verändert Natur und Charakter der Rieseninsel komplett. An der Südspitze können inzwischen Kartoffeln und Freilanderdbeeren angebaut werden. Bei Sommertemperaturen bis zu 25 Grad. Plus!Den meisten der 55.000 Grönländer kommen diese Veränderungen aber ganz recht. Sie sehen darin nicht nur Riesenchancen für den Tourismus, sondern auch für die Rohstoffindustrie, die es bis dato nur in Ansätzen gibt. Besonders im Süden um die Hafenstadt Narsaq herum schlummern unter dem Eis riesige Eisenerz-, Metall-, Uran- und Mineralvorkommen. Experten rechnen damit, dass entsprechende Fördertechnologien schon in wenigen Jahren zur Verfügung stehen. Eine weitere Trumpfkarte der Grönländer ist der Rohstoff Wasser. Sitzen sie doch auf den größten Süßwasserreserven der Welt.

Und wieder gab der Klimawandel die Geschäftsidee. In Grönlands Hauptstadt Nuuk nahm für 10 Mio. $ die erste Fabrik zum Abfüllen von schmelzendem Gletscherwasser ihre Produktion auf!

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