Ring frei zur 1. Runde! Schwellenländer werden bei der Rohstoffbeschaffung immer größere Konkurrenten

In Afrika ist China massiv dabei, seine Claims abzustecken. Innerhalb von 10 Jahren haben sich die chinesischen Rohstoffimporte vom schwarzen Kontinent mehr als verzehnfacht. Für so rohstoffreiche Länder wie Kongo, Sambia, Südafrika und Namibia ist China – mit Abstand – zum wichtigsten Handelspartner geworden.Die chinesischen Investitionssummen in Rohstoffforschung und Rohstoffgewinnung sind gigantisch. Allein in Nigeria hat das chinesische Staatsunternehmen Cnooc Ltd. (www.cnoocltd.com) 50 Mrd. $ in neue Förderprojekte gepumpt.

Damit hat sich Peking nach Expertenmeinung mehr als 15 % aller nigerianischen Ölreserven gesichert (die zehntgrößten der Welt!). Ganz ähnliche Entwicklungen gibt es auch in Südafrika.

Bei Chrom, Platin, Eisenerz und Kohle geben inzwischen chinesische Förder- und Einkaufsgesellschaften den Ton an. Ihr Hauptaktionsgebiet ist u. a. die Richards Bay, weltweit größter Kohlehafen und größte Rohstoffprovinz Südafrikas zugleich.

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