Schützen Sie Ihre Rohstoffeinkäufe durch Optionen

Mit Optionen räumen Sie sich die Möglichkeit bzw. das Recht ein, eine bestimmte Ware (Basiswert) in einer festgelegten Menge (Bezugsverhältnis), bis zu oder zu einem bestimmten Zeitpunkt (Laufzeit), zu einem fixierten Preis (Basispreis) zu kaufen oder zu verkaufen (Call oder Put). Ob sich für Ihren Einkauf eine Preisabsicherung per Option lohnt, hängt immer von der Höhe der Optionsprämie ab. Bei hohen Schwankungen der Metallpreise sind Optionen nämlich ziemlich teuer und nur in Ausnahmefällen anzuraten.

Ein Praxisbeispiel: Ein Unternehmen möchte einen gegebenen Aluminium-Preis für ein Jahr absichern, aber auch von fallenden Preisen profitieren. Der Aluminium-Kassakurs beträgt bspw. 1.840 $/t und der 1-Jahres-Forward 1.760 $ (Forward = Kauf oder Verkauf auf Termin). Die Call-Option würde mit diesen Beispiel-Kursen 140 $/t kosten. Bei steigenden Preisen erhält das Unternehmen von der Bank eine entsprechende Ausgleichszahlung. Berücksichtigt man die vorab an die Bank gezahlte Optionsprämie, so liegt der effektive Einkaufspreis bei 1.900 $/t (1.760 + 140).

Beachten Sie: Im Umkehrschluss müssen Sie bei fallenden Rohstoffnotierungen, z.B. auf 1.500 $/t, die Optionsprämie als zusätzlichen Kostenfaktor hinzuaddieren. Ihr effektiver Einkaufspreis beläuft sich dann also auf 1.640 $/t.

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