Vorsicht beim Stahl-Hedging

Das Preis- und Vertragsdiktat der Eisenerzminen vom Schlage Vale & Co. mit nachfolgenden Preissprüngen bei den meisten Stahlsorten hat selbst Mittelständler zu Hedging-Aktionen beim Stahleinkauf verleitet. So berechtigt Sorgen um volatile Preise auch immer sind, zu unbedachten Reaktionen sollten sie niemand verführen. Sonst könnte das Risiko nicht kleiner, sondern im Gegenteil noch größer werden.Für Stahl und dessen Produkte beträgt der Vormaterialanteil bis zu 70 %. Angesichts dieser Menge dürfte es den meisten Einkäufern am nötigen Überblick für ein wirksames Hedging fehlen. Obendrein ist Stahl kein eigentlicher Rohstoff wie bspw. Eisenerz.

Folglich gibt es an den Börsen auch keine verlässlichen Standards für Stahlderivate. Mittelständler sollten auch nicht den Kostenfaktor unterschätzen, den ein Stahl-Hedging mit sich bringt.

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