5 Tipps, wie Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen

Cool geben sich viele, aber niemand ist es. Gottlob. Wir alle stecken voller Leidenschaften, Emotionen, Sympathien, Ängsten und Antipathien. Sonst wären wir keine Menschen. Gefühle spielen bei Einkaufsverhandlungen oder Mitarbeitergesprächen immer eine große Rolle. Wenn Sie mit ihnen situationsgerecht umgehen können, haben Sie schon mal eine ganze Menge Punkte gut.1. Irritationen:
Wenn Ihnen etwas nicht geheuer vorkommt und Ihnen Ihr Bauch Alarmsignale sendet, hören Sie auf ihn! Analysieren Sie blitzschnell den Stand der Dinge. Haben Sie den Irritationsauslöser gefunden, bringen Sie ihn sofort zur Sprache, andernfalls unterbrechen Sie die Verhandlung/das Gespräch.

2. Verärgerung:
Machen Sie Ihrem Ärger unbedingt Luft, und zwar rechtzeitig! Also bevor der Druck zu groß geworden ist und Sie nur noch explodieren können. Sagen Sie dem Verkäufer/Mitarbeiter so konkret (und ruhig) wie möglich, was genau Sie verärgert hat.

3. Freude:
Aber nicht nur Ihrem Ärger müssen Sie Luft machen, sondern auch Ihrer Freude. Verstecken Sie Ihre Gefühle über den guten Verlauf einer Einkaufsverhandlung oder eines Mitarbeitergesprächs nicht hinter einem Mördergesicht. Nutzen Sie stattdessen Sympathiegesten (freudiges Fingerschnippen oder kurzes Händeklatschen).

4. Schadenfreude:

Wenn Sie gerade einen Volltreffer gelandet haben, bleiben Sie diplomatisch. Verstecken Sie Ihre Genugtuung hinter einem harmlosen Gesicht. Sie wollen Ihren Verkäufer oder Ihren Mitarbeiter ja bei Laune halten, z. B. um den nächsten Treffer zu landen.

5. Angst:
Wenn Sie spüren, wie Versagensängste in Ihnen hochkriechen, machen Sie eine kurze Pause. Atmen Sie ein paar Mal durch und wiederholen Sie still einen (vorher eingeübten) Antistress-Satz wie: „Alles wird gut. Ich werde wieder ruhig.“

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