Die unbewusste Haltung – Körpersprache in Verhandlungen

Die unbewusste Haltung – Körpersprache in Verhandlungen

Körpersprache ist direkt mit Gefühlen verbunden. Dieser Bereich sollte in geschäftlichen Situationen möglichst keine Rolle spielen. Ihr Körper weiß aber nicht, ob er privat oder geschäftlich unterwegs ist. Deshalb kann die richtige Körpersprache bei Verhandlungen wahre Wunder bewirken.

Bekanntlich reden wir nicht nur mit dem Mund und der Zunge, sondern auch mit den Händen und den Beinen. Und das oft intensiver, als uns bewusst ist. Viele Gesten und die gesamte Körperhaltung wird in der Regel unbewusst gesteuert. Im Gespräch mit Kunden oder Vorgesetzten kann eine falsche Haltung beispielsweise dazu führen, dass Sie als offen und kompetent, oder aber im negativ Beispiel auch abweisend und unsympathisch wirken.

6 Tipps für eine bessere Körpersprache

Tipp 1:

Achten Sie auf eine unverkrampfte, aber souveräne Körperhaltung – selbst wenn Sie sich unbeobachtet fühlen. Eine verkrampfte Haltung zeugt von Nervosität und Unflexibilität. Lockern Sie Ihre Schultern und sorgen Sie für einen festen Stand, um selbstbewusst und kompetent aufzutreten.

Tipp 2:

Lächeln Sie so oft wie möglich, allerdings nur, wenn Ihnen auch danach zumute ist. Ein Lächeln zeigt Offenheit und macht es Ihrem Gegenüber einfacher, Sie anzusprechen und auch in fachlichen Gesprächen auf Sie einzugehen. Setzen Sie jedoch kein falsches Lächeln auf, das wird in der Regel schnell enttarnt.

Tipp 3:

Finden Sie beim Händeschütteln das richtige Maß von Lässigkeit und Härte, ohne zum Knochenbrecher zu werden. Ein zu schlaffer Händedruck ist ebenso unangenehm wie ein zu fester. Am Besten achten Sie auf den Händedruck Ihres Gegenübers und gehen mit ähnlicher Intensität auf ihn ein.

Tipp 4:

Zeigen Sie niemand die kalte Schulter, auch nicht aus Versehen, was in unübersichtlichen Gruppen schnell passieren kann. Achten Sie darauf, jeden der Anwesenden gleichermaßen zu begrüßen und keine gezielten Abstufungen der Person zu machen.

Tipp 5:

Ob im Sitzen oder Stehen: Achten Sie auf Ihre Hände. Sie sollten nicht ständig irgendwo herumzupfen und nirgendwo Ruhe finden. Ihr Gegenüber kann durch Ihre Handbewegungen leicht abgelenkt werden und bekommt daraufhin nur wenig wirklichen Inhalt Ihres Gesagten mit. Platzieren Sie Ihre Hände stattdessen auf einer Oberfläche, wie etwa einem Tisch. Sie können ebenso einen kleinen Gegenstand, wie etwa einen Stift, greifen. Achten Sie aber darauf, Ihn nicht zum Herumzupfen zu verwenden.

Tipp 6:

Halten Sie stets Augenkontakt. Verlieren Sie ihn auch nicht in brenzligen Situationen. In Gruppen lassen Sie Ihren Blick langsam von einem zum anderen wandern, ohne eine Person zu starr zu fokussieren. Sollte es einen Hauptredner in der Gruppe geben, liegt Ihr Schwerpunkt jedoch selbstverständlich auf ihm.

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

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