Einkaufsverhandlungen: Vermeiden Sie diese 7 Gesprächskiller

Reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist, mag für Jahrmarktverkäufer noch angehen. Einkäuferprofis aber überlegen sich jedes Wort genau.Streichen Sie diese 7 Verhandlungskillerkomplett aus Ihrem Gedächtnis: „aber“: Der rhetorische Zeigefinger deklassiert den Partner. Nicht: „Aber vorhin waren es noch …“ Besser: „Erklären Sie mir das bitte noch einmal …“ „doch“: Löst reflexartig Abwehrreaktionen aus. Nicht: „Das haben Sie doch gesagt …“ Besser: „Wenn ich mich recht erinnere, sagten Sie vorhin …“ „nein“: Unbedingt vermeiden! „Nein, das kommt gar nicht infrage …“ Besser: „Ich werde darüber nachdenken …“ „trotzdem“: Signalisiert Ablehnung und Zweifel. Nicht: „Auch wenn Ihnen unser Angebot nicht hoch genug erscheint, sollten Sie trotzdem überlegen …“ Besser (und kooperativer): „Ich verstehe ja, dass Sie sich nicht gleich entscheiden wollen, und darum sollten wir gemeinsam …“ „nur“: Versteckte Missbilligung. Nicht: „Wir reden hier nur immer …“ Besser: „Was halten Sie davon, wenn wir …“ „etwa“: Vor allem bei Zahlen und Terminen vermeiden. Nicht: „Ich habe an etwa 200 kg gedacht.“ Sagen Sie klipp und klar: „200 kg.“ „eigentlich“: Ein weit verbreiteter Weichmacher. Nicht: „Eigentlich müssen die Preise sinken“. Besser: „Ihre Verkaufspreise müssen runter“.

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